(030) 49 96 18 22 praxis@treptowdocks-kjp.de

Diagnostik & Therapie

Krisendiagnostik und Beratung

Im Rahmen unserer Telefonsprechzeiten können unaufschiebbare und dringliche Anliegen angemeldet werden. Dort erfolgt eine erste Einschätzung, inwieweit:
– aufgrund des Umfangs/der Komplexität der aktuellen Frage ein Rückruf mit mehr Sprechzeit und/oder durch den zuständigen Mitarbeiter/Ansprechpartner angemessen ist
– die sofortige Notfallvorstellung innerhalb der Notfallsprechzeit oder in einer kooperierenden Klinik ohne fachärztliche Beurteilung erforderlich ist
– aufgrund der fachlichen Einschätzung oder der Dokumentation eine erste Handlungsempfehlung erfolgen kann
– die fachliche Zuständigkeit/Kompetenz (auch) bei anderen Hilfträgern des Gesundheits- und Sozialwesens gesucht werden sollte; beim Kristennotdienst/Kinder und Jugendhilfe, KJPD, Drogenberatungsstellen usw.

Testdiagnostik

Wir orientieren uns an den gängigen Leitlinien der Fachgesellschaften, um bei Bedarf und Indikation über die klinische Einschätzung bzw. Diagnose für das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder zu überprüfen. Bei diesen Untersuchungen werden auch Aspekte von Entwicklungsstörungen (w.z.B. Lese- und Rechtschreibstörung, Rechenstörung) oder Hochbegabung berücksichtigt.

Gruppenangebote: Selbstwert & Soziales Kompetenztraining

In diesen Angeboten können Kinder und Jugendliche mit Gleichaltrigen ihre Fähigkeiten erweitern, mit eigenen Schwächen und Konflikten umzugehen, Selbstliebe und -akzeptanz zu finden und/oder auf spielerische Weise soziale Kontakte erfolgreich zu gestalten.
> Elterngruppe
> Selbstwertgruppe

 

Liste inhaltlicher Themen:

  • Nein sagen
  • Versuchungen zurückweisen
  • Auf Kritik reagieren
  • Änderung bei störenden Verhalten verlangen
  • Widerspruch äußern
  • Unterbrechungen im Gespräch unterbinden
  • Sich entschuldigen
  • Schwächen eingestehen
  • unerwünschte Kontakte beenden
  • Komplimente annehmen
  • Auf Kontaktangebote reagieren

 

  • Gespräche beginnen
  • Gespräche aufrechterhalten
  • Gespräche beenden
  • erwünschte Kontakte arrangieren
  • um Gefallen bitten
  • Komplimente machen
  • Gefühle offen zeigen

Im Rahmen der sozialpsychiatrischen Versorgung bieten wir regelmäßige Einzelgespräche, Familientherapie oder Elternberatung an. Umfang (30 oder 60min) und Häufigkeit (14tägig bis monatlich) dieser Gespräche werden auf den individuellen Bedarf hin abgestimmt. In Krisenzeiten kann dies auch vorübergehend wöchentlich stattfinden. Sollte sich dabei ein regelmäßiger Bedarf nach höherer Frequenz bzw. Einzelpsychotherapie ergeben, besprechen wir diese Empfehlung und die notwenigen Schritte – geben Unterstützung bei der Suche, falls unserseits keine zeitlichen Kapazitäten hierfür bestehen sollten. Nach Möglichkeit bieten wir auch eine Privatsprechstunde an.

Einzel- und Familientherapie oder Supportive Einzelgespräche

Entspannungsverfahren und Yogatherapie

Wir sehen Körper, Geist und Seele als Einheit. Vor diesem Hintergrund werden körper-orientierte Behandlungsansätze angeboten, wobei neben klassischen Entspannungsverfahren wie der Progressiven Muskelrelaxation und dem Autogenen Training auch Verfahren wie Yogatherapie zur Geltung kommen. Mehr Info

Beratung von Eltern und wichtigen Bezugspersonen

Regelmäßig finden im Rahmen der indivduellen Behandlungsmaßnahmen auch Gruppenangebote statt, wo Eltern und Angehörige neben Informationen zu Störungsbildern durch den Experten auch ihre Erfahrungen zum Umgang damit aus Sicht eines „Sorgeberechtigten Erwachsenen“ teilen und erweitern. In Absprache und mit dem Einverständnis unserer Patienten inklusive deren Sorgeberechtigten können Lehrer/innen und Erzieher/innen zum Umgang mit den Verhaltensauffälligkeiten beraten werden, um mit diesem Verständnis den therapeutischen Prozess zu erleichtern.

Medikamentöse Behandlung

In der kinder- und jugenpsychiatrischen Behandlung ist die Medikation häufig nachrangig zum psychotherapeutischen Behandlungsversuch. Sollte dieser jedoch nicht ausreichend Leidensdruck lindern und die alltäglichen Lebensaufgaben bleiben weiterhin auf der Strecke, kann sie erforderlich sein und den Heilungsprozess „wie ein Elektromotor beim untrainierten Fahrradfahrer“ unterstützen. Der Einsatz von Medikamenten erfolgt dabei an Leitlinien und der aktuellen Studienlage orientiert sowie nach eingehender Absprache und Aufklärung unter der Maßgabe: so wenig wie möglich – so viel wie nötig. Bei Fragen stehen Dir und Ihnen die Ärzte unseres Teams gern zur Verfügung.